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Explosion in Hamburger Lagerhalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Björn Martinen   
Mittwoch, 06 Oktober 2004
ImageAus noch unbekannter Ursache ist am 5.10.2004 am Saseler Bogen die Lagerhalle eines Großhandels in Brand geraten. Als die ersten der etwa 100 Feuerwehrmänner gegen 17 Uhr vor Ort eintrafen, brannte die etwa 50 mal 50 Meter große Lagerhalle bereits vollständig. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel, Seitenwände der Halle stürzten ein. Zeitweise drohten die Flammen sogar auf weitere Betriebe in dem Gewerbegebiet überzugreifen, was die Feuerwehr jedoch erfolgreich verhinderte. In der Halle lagerten große Mengen an Gasfeuerzeugen und Butangasbehältern. Bei der Brandbekämpfung ereigneten sich bereits mehrere Explosionen bei denen zahlreiche 250 ml Butangasdosen aus dem Gebäude geschleudert wurden. Eine große schwarze Rauchwolke zog über den Stadtteil. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei großräumig abgesperrt. Bewohner wurden aufgefordert Fenster und Türen zu schließen und ihre Häuser nicht zu verlassen.

Um ca. 17:30 Uhr wurde die Fachgruppe Räumen des THW OV Hamburg-Nord und weitere Einheiten alarmiert. Die Fachgruppe Räumen und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Hamburg-Bergedorf trafen kurz nach 18 Uhr an der Einsatzstelle ein. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen unterstützte die Feuerwehr bei der Löschwasserzuführung aus einem nahe gelegenen Bach. Wenig später erreichten die Fachgruppe Beleuchtung OV Hamburg-Eimsbüttel und der OV Hamburg-Harburg mit der ÖGA Beleuchtung die Einsatzstelle, welche Sie mit ihren Lichttraversen großräumig ausleuchteten. Die Fachgruppe Führung/Kommunikation übernahm die Führung der THW-Einheiten. Der Radlader des OV Hamburg-Nord fuhr den noch teilweise brennenden Brandschutt auseinander um ein Ablöschen zu ermöglichen.
Um ca. 3 Uhr kam der 1.Technische Zug des Ortsverbandes Preetz an und unterstützte mit einem zweiten BRmG (Bergungsräumgerät), und Personal bei Brennschneidarbeiten. Es wurden Wandelemente entfernt um der Feuerwehr einen weiteren Zugang zuschaffen. Alle Aufgaben, sowohl das Fahren des BRmG sowie das Brennschneiden der T-Träger, mussten unter schwerem Atemschutz ausgeführt werden. Bei Sonnenaufgang endete der Einsatz für die Beleuchtungseinheiten und die Fachgruppe Führung/Kommunikation. Die Einsatzleitung wurde an den Ortsverband Hamburg-Nord übergeben. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Hamburg-Bergedorf pumpte das Löschwasser von der Einsatzstelle in die Schmutzwassersiele.

Um 14:30 Uhr wurde die Einsatzstelle von einem privaten Abrissunternehmen übernommen. Die Feuerwehr löschte weiterhin die dampfenden Schutthaufen.

Der Einsatz endete um 16 Uhr mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Ortsverband.

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Letztes Update ( Montag, 28 August 2006 )
 
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