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nächtliche Alarmübung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jesko Jachens   
Samstag, 22 November 2008
ImageFür die Mitglieder des Technischen Hilfswerkes Preetz fand die Nacht am Samstag, 22. November bereits gegen 4:00 Uhr mit dem Auslösen der Funkmeldeempfänger ein jähes Ende.

Sofort machten sich die THW Helfer auf den Weg zur Dienststelle, von wo der Zugtrupp und die 1. Bergungsgruppe in Richtung Klausdorf ausrückten. Nachdem in einem Waldstück ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und einen Hang hinabgestürzt war, sollte das THW durch die bewährte Seilbahntechnik die patientengerechte Rettung des schwer verletzten Unfallfahrers ermöglichen.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurde jedoch den Einsatzkräften an dem Fehlen von Feuerwehr und Rettungsdienst bewusst, dass es sich "nur" um eine Übung handelte.

Vor Ort erfolgte eine kurze Einweisung in die angenommene Lage: Das den Abhang hinab gestürzte Fahrzeug liegt in so unwegsamen Gelände, dass es die Einsatzkräfte nur zu Fuß durch hinabsteigen des Hanges erreichen können. Da dies auch für Feuerwehr und Rettungsdienst im Ernstfall kein Problem ist, wurde bei dieser Übung auf ein Unfallwrack und Verletztendarsteller verzichtet. Der Fokus lag auf der reinen THW Aufgabe: Aufbau der Seilbahn im Hang.

Zu erst musste die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden während sich die ersten Helfer mit Sicherungsgurten ausrüsteten und die weitere Ausstattung zur Absturzsicherung aufgebaut werden konnte.

Inwzischen war auch die 2. Bergungsgruppe eingetroffen und begann mit dem Aufbau eines Dreibocks aus dem Einsatzgerüstsystem und der Erstellung eines Erdankers als oberer Festpunkt für die Seilbahn.

Die 1. Bergungsgruppe baute währenddessen die Seilbahn auf. Dieses stellte sich insofern schwierig dar, als dass das gesamte Material von Hand rund 50 Meter zum Hang und teilweise den Hang hinunter transportiert werden musste. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die korrekte Anwendung der Absturzsicherung der Helfer gelegt.

Nach kurzer Zeit war die Seilbahn aufgebaut und der Transport eines möglichen Verletzten wurde geübt.

Gegen 8:00 Uhr waren alle Einheiten wieder am Stützpunkt und die Übung beendet.

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Letztes Update ( Samstag, 22 November 2008 )
 
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