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Bergungstaucher schließt Prüfung erfolgreich ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Feuerwehr   
Samstag, 25 September 2010
ImageAm Samstag, 25. September, legten sieben Feuerwehrtaucher aus Eckernförde, Itzehoe und Flensburg sowie ein Taucher des Technischen Hilfswerks aus Preetz unter Mithilfe der DLRG ihre theoretische und praktische Prüfung ab. Alle erfolgreich - was nicht verwundert, weil allein die anspruchsvolle Ausbildung zwei Jahre dauert und die Kenntnisse in wöchentlichen Übungsdiensten unter Anleitung von Lehrtauchern erworben und ständig trainiert werden.

Wer sich für die Prüfung anmeldet, weiß also, worauf er sich einlässt. Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang sind die Feuerwehrgrundausbildung (bzw. THW Grundausbildung), der Rettungsschwimmschein in Gold oder Silber, die medizinische Tauchtauglichkeit und eine Mindestanzahl an Tauchstunden.

Drei Ausbildungsgrade können erreicht werden: Stufe 1: Personenrettung und -bergung, Bergung von Gegenständen ohne technische Hilfsmittel bis max. zehn Meter Tiefe, in den Stufen 2 und 3 wird weitergehend die Bergung mit einfachen beziehungsweise komplexeren technischen Hilfsmitteln mit einer maximalen Tauchtiefe von 20 bis 30 Metern verlangt.

Nachdem die umfangreiche Theorieprüfung am Freitagabend absolviert wurde, stand der praktische Teil am Sonnabend auf dem Programm. Am Stützpunkt Nord der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen (WTD 71). Am Ort warteten mehrere Aufgaben auf die Prüflinge: Suchaufgaben, Unterwasserarbeiten und das Verhalten im Notfall. Die Feuerwehrtaucher mussten beispielsweise nach versteckten Spielzeugmotorrädern tauchen, unter Wasser Holzkreuze bauen und Stahlseile durchtrennen sowie Hebeballons anschlagen. Zudem mussten die acht Taucher fachgerecht Unfallopfer im Wasser zur Bergung vorbereiten. Prüfungsinhalte waren auch Arbeiten an der Wasseroberfläche beim Ausrüsten anderer Taucher sowie die Tätigkeit als Leinenführer, denn zum Taucheinsatz im Ernstfall gehören immer mindestens vier ausgebildete Taucher: Einsatzführer, Taucher, Sicherheitstaucher und Signalmann.

Die drei Lehrtaucher - Ralf-Ove Homann und Björn Nötzel aus Eckernförde und Jörg Rauhut von der Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe - sowie der Leiter des Tauchdienstes der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde, Christian Dibbern, waren mit den Leistungen der Prüflinge durchweg sehr zufrieden. Was letztlich auch als Verdienst ihrer Arbeit zu werten ist.

Die Prüfungsabnahme in dieser Kooperation zwischen den Freiwilligen Wehren Eckernförde und Itzehoe, dem THW Preetz und der DLRG mit Unterbringung der Prüflinge im DLRG-Landesheim in der Berliner Straße war eine echte Premiere - nach dem positiven Verlauf dürften weitere folgen.

externer Link: Feuerwehr Eckernförde

Letztes Update ( Mittwoch, 29 September 2010 )
 
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