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THW erprobte Dekontaminationsanlage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von THW Länderverband HH-MV-SH   
Donnerstag, 24 November 2005
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Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Neumünster errichteten die THW Ortsverbände Preetz, Neustadt in Holstein und Oldenburg einen Desinfektionskontrollpunkt für Fahrzeuge.

Beteiligt waren bei Planung und Umsetzung des Vorhabens ca. 30 Helferinnen und Helfer der o.a Ortsverbände. Parallel baute die Feuerwehr mit Ihrem Dekon-Zug eine Dekon Station für Personen und Kraftfahrzeuge auf.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig- Holstein finanzierte die durch das THW betriebene Reinigungs und Desinfektionsstelle, die beim THW-OV Lübeck stationiert wird.

Bei der Erstellung der Anlage wurde insbesondere darauf geachtet, dass handelsübliche Materialien verwendet werden, die in jedem Baumarkt bzw. bei landwirtschaftlichen Betrieben erhältlich sind. Eine entsprechende Dokumentation mit Preisliste wurde erstellt und kann über die GSt Lübeck abgerufen werden. Sie dient als Anhalt für andere THW Ortsverbände und externe solch eine Anlage schnell nach- und aufzubauen. Die Aufbauzeit betrug ca. 1:30 Stunden. Das vorhandene Einsatzgerüstsystem (EGS) wurde dabei genutzt.

Eine zweite Anlage dieser Art existiert beim Ortsverband Neustadt. Eine dritte Anlage, die für den Schwarz-Weiß Bereich der Ölabwehr Küste gefertigt wurde und in Bad Segeberg steht, kann ebenfalls für die Zwecke der Desinfektion bei einer möglichen Vogelgrippe genutzt werden. Sowohl das Landwirtschaftsministerium und das Innenministerium sowie Vertreter der kreisfreien Städte und Veterinärbehörden zeigten sich erfreut über das Vorhandensein und den problemlosen Betrieb solcher Anlagen. Einstimmig wurde festgestellt, dass nur in gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr vorhandenen Anlagen längerfristig betrieben werden können.

Ein weiterer Gesprächstermin zwischen dem zuständigen Ministerium, der Feuerwehr und dem THW wurde vereinbart, um Vorteile beider Anlagen zu vereinen und Fragen des Aufbaus und Betriebes zu besprechen. Fazit: Eine mögliche Vogelgrippe träfe das Land Schleswig- Holstein nicht unvorbereitet. Das THW leistet im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr hierzu seinen Beitrag.

Letztes Update ( Montag, 21 August 2006 )
 
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