Übung: Gasexplosion im alten Eutiner Krankenhaus
Geschrieben von Björn Martinen   
Sonntag, 19 Juni 2005
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In den frühen Morgenstunden des 19. Juni wurden die Ortsverbände Lübeck, Ahrensburg und Preetz alarmiert. Im ehemaligen Kreiskrankenhaus Eutin galt es, nach einer Gasexplosion eine vermisste Person zu finden und zwei einsturzgefährdete Wände abzusichern...

...dies zumindest sah die Übungslage des THW-Länderverbandes Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein vor.

Zum Einsatz kamen die Fachgruppen Räumen und Bergung aus Lübeck und Preetz sowie die Fachgruppe Beleuchtung aus Ahrensburg. Mit insgesamt 43 Helferinnen und Helfern mussten Strebstützen errichtet und an der vermeintlich einsturzgefährdeten Häuserwand aufgestellt und gesichert werden. Weiter Einsatzkräfte suchten währenddessen unter Atemschutz einen anderen Teil des ehemaligen Krankenhauses nach einer vermissten Person ab.

Der zu diesem Zweck versteckte Dummy konnte nach kurzer Zeit gerettet werden. Der Ortsverband Ahrensburg leuchtete derweil das Gebäudeumfeld mit mehreren leistungsstarken Scheinwerfern und einem Lichtmast aus, um so die Übungsarbeiten zu ermöglichen.

Zum Übungsende gegen acht Uhr zeigten sich die Übungsschiedsrichter des Ortsverbandes Eutin und die ebenfalls anwesenden Vertreter des Länderverbandes und der THW-Geschäftsstelle Lübeck von der geleisteten Arbeit angetan.Im Rahmen regelmäßiger Übung wird die Arbeit und das Zusammenspiel verschiedener THW-Fachgruppen und Ortsverbände immer wieder geübt.

Letztes Update ( Mittwoch, 12 April 2006 )